Heute geht es um eine meiner ❤️-Beeren: die Heidelbeere, Blaubeere oder blueberry.  

 
Vaccinium myrtillus, die europäische Heidelbeere, gehört jetzt zu den im Trend stehenden „Superfoods“ und hat enorm viele Vorteile. Bei uns im Handel wird meistens die industriell kultivierte Heidelbeere angeboten, die nicht europäischen, sondern überseeischen Ursprunges ist. Die prallen blauen Beerchen sollen sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken, sind für das Gehirn eine der besten Foods 💥, wirken antioxidativ, schützen damit die Zellen und verbessern den Insulinstoffwechsel. Der Hauptvorteil ist die entzündungshemmende Wirkung, die alles oben Genannte beinhaltet. Daher wird die Heidelbeere in der Heilkunde bei allen Arten von Entzündungen eingesetzt, auch also bei Gicht oder rheumatischen Erkrankungen. (z.B. in: http://www.gesundheit.de/lexika/heilpflanzen-lexikon/heidelbeere-anwendung). Sie enthält etwa 10% Gerbstoffe und ist damit adstringierend, das heißt zusammenziehend, was den Effekt hat, die Gefäße zusammenzuziehen und damit vor dem Eindringen von Bakterien und Pilzen schützt, sowie auch das Austreten von Flüssigkeiten verhindert. Dadurch ist also die Heidelbeere auch blutstillend. Das Tolle ist aber zu guter Letzt: sie schmeckt einfach unvergleichlich gut! 😋 Immerhin kann man Blaubeeren das ganze Jahr, wenn auch nicht ganzjährig aus der Region, im Handel und sogar bei jedem Discounter kaufen. Wer befürchtet, den Fungiziden und Herbiziden aus der industriellen Erzeugung zum Opfer zu fallen, soll die Beeren einfach mit mildem Spüli und warmem Wasser gründlich waschen und schon hat man superleckere Superbeeren und zwar ganzjährig! 😊

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