Fast wie Zwerg Nase (hier in einem Bild auf einer alten Schallplatte; Quelle: http://www.ddr-museum.de/de/museum/objektdatenbank/1001090) mit seinem überdimensionalen Riechorgan kam ich mir beim Unternehmen vor, ein Duftprotokoll des gestrigen Tages zu erstellen.

Dabei ergab sich folgende Geruchs-Liste: frisch gewaschene Wäsche, Duft „sparkling vanilla“ des Deos, Kaffeepulver, peppermint, Spüli sensitiv, Joop Le Bain, Amaretto, Nagellackentferner, frischer Nagellack, frische Himbeeren, Nektarine, Desinfektionsmittel, Kirschduft der Seife, gebratenes Fleisch, Macadamianüsse, Meer (salzige Brise), frisch gebrühter Kaffee, Treppenhaus mit Essengeruch ganz im Hintergrund (Waldpilze), feuchtwarme Wohnung, Zahnpasta. 

Ein Kollege, der derzeit in Berlin arbeitet, hat mir zum Vergleich dankenswerterweise ein analoges Protokoll aus seiner gestrigen Wahrnehmung erstellt: Schweiß, Reinigungsmittel, Uhu-Kleber, Schinken-Käse-Sandwich, Coke, Druckerschwärze, Plastik, Currywurst, Spreegeruch, Regen, Bus der Linie Txl, etwas was man nur mit „Kiez-Markt“ benennen kann, Urin, Obst, Monster, Energie und jetzt noch „Buch“ (?) Wie eben ein gebundenes Buch riecht 😃

Eine interessante Erkenntnis: es gibt Phasen während des Tages, in welchen man mehr oder weniger unter Stress steht: hier ist der Geruchssinn beeinträchtigt und man nimmt weniger wahr. Das gilt übrigens für alle Sinne! 

Daher: jetzt schon ein relaxtes Wochenende allen Lesern! 😎

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